Praxis →Vom Feuerwehr-Modus zu planbarer Lieferung
FinTech · Frankfurt · 9 Monate

Vom Feuer­wehr-Modus zu plan­barer Lieferung.

Cover · 21:9 · Team beim Sprint Planning
+62%
Liefer­treue
−41%
Über­stunden
8.7
eNPS-Score
9 Mo.
Begleitzeit

Ausgangs­lage

Vierzig Menschen, die jeden Sprint im Krisen­modus beendeten. Die Backlogs voll, die Retros ritualisiert, der CTO genervt. Auf dem Papier: Scrum. In der Realität: heroische Über­stunden und schweigende Stand-ups.

"Wir machen Scrum. Es funktioniert nur nicht."

Was wir gemacht haben

Erste zwei Wochen: zuhören. Drei Squad-Retros begleitet, Daily Standups beobachtet, Backlog gelesen. Kein Eingriff, viele Notizen.

Dann: drei kleine, harte Schritte. Erstens — WIP-Limit, das wirklich gilt. Zweitens — Sprint-Goal, das nicht aus zwölf Items besteht. Drittens — eine Retro-Frage statt einer Methode: "Was wollten wir vor zwei Wochen erreichen, das nicht passiert ist?"

Was sich verändert hat

Nach drei Sprints: Stand-ups dauerten 12 statt 28 Minuten. Nach sechs: das Team hatte zum ersten Mal seit zwei Jahren einen Sprint sauber abgeschlossen. Nach neun Monaten: vorhersag­bare Releases, weniger Über­stunden, eine Retro-Kultur, die man nicht mehr moderieren musste.

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