Über mich

Coach werden ist einfach.
Coach sein ist die Arbeit.

Mein Name ist Max Mustermann. Seit 2014 begleite ich Teams und Führungs­kräfte — meistens in Köln, manchmal über­all dort, wo gut gearbeitet wird. Ich glaube an Methoden, aber nicht an Methoden­dogmen. Und ich glaube, dass das Schwierigste an Coaching das Loslassen ist.

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Portrait · 4:5 · ehrlich, kein LinkedIn-Smile

Wie ich hierher gekommen bin.

Vor zwölf Jahren saß ich in meinem ersten Daily Standup als Scrum Master. Ich hatte das Buch gelesen, das Zertifikat in der Tasche und einen Plan. Nach drei Wochen merkte ich: Der Plan war nicht das Problem. Das Zuhören war das Problem.

Seitdem versuche ich, weniger zu reden und mehr zu fragen. Ich habe Teams begleitet, die liefer­fähig waren, aber ausgebrannt. Führungs­kräfte, die alles wussten, aber niemandem vertrauten. Organisationen, die agil sein wollten, aber ihre Hierarchie heilig hielten.

Was ich dabei gelernt habe: Methoden sind Werkzeuge, keine Religionen. Scrum funktioniert, wenn man ihn ernst nimmt. Kanban funktioniert, wenn man ehrlich ist. Und Coaching funktioniert nur, wenn der Coach irgendwann wieder geht.

Heute arbeite ich solo, weil das zu mir passt. Mit einer Hand­voll Kund­schaft gleich­zeitig — nicht mit zwanzig. Lieber tief als breit. Und immer mit einem klaren Ende im Blick.

Qualifikationen

Was auf dem Papier steht.

2024

PSM III · Professional Scrum Master

Höchste Stufe der Scrum.org-Zertifizierung — knapp 2% der zertifizierten Coaches halten sie.

2018

IHK · Systemischer Business-Coach

Zwei­jährige Ausbildung mit Schwer­punkt auf Lösungs­fokus und Team­dynamik.

2016

ICF · Associate Certified Coach

Internationale Coaching-Föderation. Über 100 dokumentierte Coaching-Stunden.

2015

Kanban · Lean Kanban University

Train-the-Trainer für Kanban Method · LKU-zertifiziert.

2014

PSM I · Scrum.org

Wo alles begann. Inzwischen mehr Erinnerung als Qualifikation.

2012

M.Sc. Wirtschafts­informatik

Universität zu Köln · davor: vier Jahre als Software-Entwickler in einem Verlags­haus.

Vier Über­zeugungen, an denen ich nicht rüttele.

i.

Klarheit vor Methode

Wenn ein Team nicht weiß, woran es arbeitet, hilft kein Scrum. Wir fangen immer beim Was an, nicht beim Wie.

ii.

Eigen­verantwortung stärken

Mein Job ist es, mich überflüssig zu machen. Wenn das Team mich noch braucht, bin ich noch nicht fertig.

iii.

Ehrliches Feedback

Wer mich engagiert, bekommt mein ehrliches Wort — auch wenn es weh tut. Höflichkeit ohne Substanz ist verschwendete Zeit.

iv.

Wirkung statt Theater

Eine gute Retro ist nicht die mit den meisten Post-its. Eine gute Retro ist die, nach der etwas anders ist.

Werdegang

Eine kurze Chronologie.

2026

Heute · Solo-Coach

12 Jahre nach dem ersten Daily — und immer noch zwischen drei Kund­schaften gleich­zeitig, nie mehr.

2021

Eigene Praxis in Köln

Schritt in die Selbst­ständigkeit. Festes Atelier am Hohenzollernring, Werkstatt für Coaching und Trainings.

2016

Senior Agile Coach · Beratung

Vier Jahre in einer mittelgroßen Beratung. Begleitung von zwei großen Trans­formationen — eine erfolgreich, eine lehrreich.

2014

Scrum Master · Verlagswesen

Erstes Scrum-Team. 14 Personen, ein gemeinsames Backlog, viele Fehler. Wo ich gelernt habe, wie wichtig Zuhören ist.

2010

Software-Entwickler

Vier Jahre Code, Tests, Deploys. Die beste Voraus­setzung für ein zweites Berufs­leben mit Teams.

Klingt das nach passender Begleitung?

Das Erst­gespräch ist kostenfrei. Wir reden 30 Minuten — und entscheiden danach, ob es passt.

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